Folge 30: Wohin mit dem Weltraumschrott?
Shownotes
Privatfirmen und Raumfahrtagenturen streben derzeit ins All wie lange nicht. Doch mit jeder Rakete, die gestartet wird, nimmt die Menge des Weltraumschrotts im irdischen Orbit zu. Chiara Manfletti von der Technischen Universität München erzählt, wie sich der Müll bekämpfen lässt.
Astronomie-Interessierte lesen in Ausgabe 08|26 von Bild der Wissenschaft einen Artikel über das höchstgelegene Radioteleskop der Welt in der chilenischen Atacama-Wüste.
Auch den Artikel über die unbeliebten wie unterschätzten Wespen findet ihr auf www.wissenschaft.de/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zur neuen Folge des Bildewissenschaft Podcast.
00:00:03: Heute geht es um die Frage, wohin mit dem Weltraumschrott?
00:00:10: Bild der Wissenschaft
00:00:12: Podcast.
00:00:24: Nicht nur auf der Erde hinterlässt die Menschheit ihre Spuren sondern auch im All.
00:00:29: Mit jedem Raketenstart jeder abgetrennten Raketenstufe gelangt neuer Schrott in den irdischen Orbit.
00:00:35: Dort ist es ohnehin schon voll genug.
00:00:37: Unzählige Trümmerzeile und ausgediente Satelliten umschwirren den Globus, sie sind eine Gefahr für die Raumstation ISS und für moderne Satellite, die noch im Dienst zählt.
00:00:48: Künftig wird das sogar noch enger denn jedes Jahr werden rund viertausend neue Satellitens ins All geschickt.
00:00:55: Chiara Manfletti von der Technischen Universität München hat dem Müll den Kampf angesagt.
00:01:00: Die Professoren für Raumfahrt, Mobilität und Antriebe bei es nur zu gut wie viel Schrott bei einem Raketenstart entsteht.
00:01:08: Im Bilderwissenschaft Podcast erklärt sie was man dagegen tun kann und warum die Wegwerfmentalität im All keine Zukunft hat.
00:01:15: Herzlich willkommen Frau Manfletti.
00:01:17: schön dass Sie da sind!
00:01:19: Ich freue mich.
00:01:19: danke für diese Möglichkeit.
00:01:22: Ja sehr gern bei dem Thema Weltraumschutz.
00:01:25: Tausend Fragen in den Kopf gekommen.
00:01:27: Ungefähr so viele, wie es Weltraubenswort gibt wahrscheinlich aber eine interessiert mich besonders.
00:01:32: welches ist denn das älteste Schrott Teil dass die erdom kreist.
00:01:36: weiß man das
00:01:37: bestimmt?
00:01:38: ob ich das weiter eine andere frage.
00:01:41: Es gibt Partiliten die natürlich gelaunchen worden sind seit eben.
00:01:46: Da sieben fünfzig und abhängig Natürlich davon in welche Orbe sie gebracht worden sind kommen Sie entweder gar nicht mehr runter oder nur sehr langsam.
00:01:57: Und wenn es sehr langsam ist, also das ist gegeben durch die Abbremsung der Atmosphäre, dann dauert's auch unter dem Stern auch hunderte von Jahren bevor sie halt wieder eintreten.
00:02:07: Also ich weiß es total nicht, ihr müsst nachgucken!
00:02:11: Ja aber das ist schon eine Idee, die dahinter steckt hinter meiner Frage.
00:02:14: Es ging logischerweise tatsächlich mit den ersten Satelliten in den ersten Raketenstaats los oder in den fünftiger Jahren dieses Problem?
00:02:22: Genau
00:02:22: richtig absolut ja ja absolut.
00:02:25: Und das heißt, dass es nicht irgendwie so Asteroidensteinchen vorwiegend oder was der Geier, was da noch fliegen könnte.
00:02:31: Sondern es ist ein menschgemachter Shot, ein menschemachtes Problem.
00:02:37: Also es gibt natürlich einen natürlichen Quellen, aber je mehr wir selber im Alt bringen, desto größer wird diese Probleme oder Herausforderungen.
00:02:47: Auf jeden Fall also ich habe mir ein paar Zahlen zusammen geguckt vor jetzt unseren Gespräch und tatsächlich da sind fast sieben zwanzig tausend Objekte ins All geschickt worden seit nineteen hundert sieben Fünfzig und davon sind ca.
00:03:06: Und noch im All davon, die gute Nachricht ist dass fünfzehntausend achthundert noch aktiv sind.
00:03:12: Das sind Zahlen, die die ESA also europäische Raumfahrtagentur am fünftzwanzigsten Juno vor paar Tage nur ausgebracht hat.
00:03:21: Also wie gesagt das Gute ist jetzt sind mehr aktive Satelliten im all als nicht aktive.
00:03:32: weiter runtergehen in den Größen, dann kommen wir zu schon der große Population von Objekte die im All sind.
00:03:39: Ich nenne auch wieder ein paar Zahlen.
00:03:41: also man schätzt das Objekten die größer sind als zehn Zentimeter.
00:03:46: es gibt ca.
00:03:46: vierundfünfzigtausend und Teile die zwischen eins bis zehn Zentimetern sind.
00:03:52: Eins Komma zwei Millionen Und wirklich klein, klein Debris.
00:03:56: Also zwischen ein Millimeter und einen Zentimeter hoch und dort vierzig Millionen also genau.
00:04:03: und die ganz kleine die schaffen wir heute aber noch auch nicht zu sehen.
00:04:10: das ist Gefahr für die Infrastruktur die wir im All bringen tatsächlich und wie sie auch am Anfang gesagt haben auch für die ISS zum Teil ja
00:04:20: jetzt zu Gefahr.
00:04:22: Was tun die Teile eigentlich?
00:04:24: Wenn man so einen Einschlag hat von einem Teilchen, was bedeutet denn das?
00:04:30: Wann wird es denn schlimm?
00:04:31: Weil sie sagen, die Größenordnung ist erstaunlich!
00:04:33: Also was war das unter ein Millimeter, eine Million oder was Sie gerade sagten?
00:04:38: Was passiert da tatsächlich?
00:04:39: Man hat also wirklich apokalyptische Bilder aus Hollywood schicken im Kopf aber... Ja
00:04:43: natürlich.
00:04:44: Was geht denn da ab?
00:04:46: Was kann passieren?
00:04:47: Gut, also man muss sich das jetzt vorstellen.
00:04:50: Wenn ein Objekt die Erde umkreist... ...die Geschwindigkeit, dass so'n Objekt hat, hängt davon ab wie weit das Teil von der Erde entfernt ist.
00:05:01: Wenn sie in eine niedrige Erdumlochbahn sind, also um die dreihundert Kilometer umkriegen dann haben Sie Geschwindigkeiten von circa acht Kilometer pro Sekunde.
00:05:13: also achttausend Meter pro Sekunde.
00:05:16: Wenn wir jetzt vorstellen, dass zwei Objekte im gegengesetzten Richtung die Erde umkreisen, dann können wir relativ Geschwindigkeiten bis circa sechzehntausend Meter per Sekunde, also sechszehn Kilometer pro Sekund.
00:05:29: Jetzt wenn ein ganz kleines Objekt einen anderen größeren, also ein aktiven Zatelliten trifft.
00:05:35: Also nehmen wir an tatsächlich eine Partikel von einem Kilometer einen großen aktiven zatelliten Trift kann es durchaus natürlich so ein Solar panel beschäden und dann hat's natürlich einen Einfluss auf die Energie, die ein aktives Zatellit zu verfügen hat im schlimmsten Fall.
00:05:54: Kann natürlich auch so ein klein Stückchen Debris Ein kritischer Komponente von den Satelliten auch erreichen und dann kann die Bestätigung natürlich größer sein im schlimmsten Fall.
00:06:07: In der Vergangenheit passiert heute deutlich weniger häufig, können zwei aktiven Satellit oder zweiter Deleten aufeinander treffen und dann wird es schlimm weil werden durchaus eine ganze Menge an Debris produziert, also Tausende.
00:06:26: Und diese Objekte bleiben aber nicht in einer Umlaufbahn oder sie bleiben halt nicht als kleine Wolke in einem bestimmten Umlaufbahnhalt zusammen, sondern die verteilen sich.
00:06:42: Das heißt dann tausende von Objekten verteilen und können dann natürlich weitere Objekte stören.
00:06:49: Also es hängt natürlich davon ab von den relativen Geschwindigkeiten, von den jeweiligen Größen also hängt davon ab.
00:06:56: Und diese gruselige Vorstellung ein Teil durchschlägt die Bordwand der ISS?
00:07:00: Kann sowas passieren?
00:07:01: oder wie groß müsste so'n Teil sein?
00:07:03: ist das denkbar?
00:07:04: Ja,
00:07:05: es ist durchaus möglich und das ist auch schon mal passiert dass Micro Debris sowohl menschlich gemacht aber auch natürlich auch kleine Löcher in die ISS gemacht haben, dann muss man halt so schlicken.
00:07:19: So wie beim Fahrrad.
00:07:21: Das klingt ja sehr pragmatisch.
00:07:22: Der Klima drauf und fertig ist.
00:07:24: also das heißt man kann es tatsächlich dann auch retten wenn man Druckabfall hat oder so merkt man wahrscheinlich dann geht das?
00:07:29: Ja es ist natürlich nicht lustig ist ja klar aber es ist schon mal passiert und man weiß davon und man weiss auch wie man damit umgehen.
00:07:40: Das Problem ist natürlich, wenn man einen Druckabfall erlebt dann muss man erstmal verstehen wieso habe ich einen Druck abfall.
00:07:46: Und wo genau?
00:07:47: das sind die Erste Herausforderungen.
00:07:48: wie immer es ist genau so wie mein Fahrrad nur halt ja nicht ganz so lustig.
00:07:54: Jetzt hatte ich eingangs gesagt, es gibt immer mehr Satelliten.
00:07:56: Jetzt sagten sie gerade die Gefahr von Kollisionen von Satellitens eher geringer geworden wie das geht.
00:08:01: Technisch dazu kommen wir ja gleich nochmal.
00:08:03: Ich verrate auch schon mal Sie haben ja ein Start-up gegründet Neura Space dass sich damit befasst genau das zu vermeiden.
00:08:10: Ich habe aber vorher noch drei vier andere Fragen.
00:08:13: Wie kann man sich den Schrott vorstellen?
00:08:15: Wir haben über die Größe gesprochen, was ist denn das.
00:08:17: Zum Beispiel diese verloren gegangene Schraubenschlüssel.
00:08:19: Ich weiß nicht, ob das Mythos ist oder ob es wirklich gab.
00:08:22: Aber was ist dann da?
00:08:23: Sind das Fragmente, die durch so abgespaltene Raketenstufen entstehen oder eben durch diese Kollisionen?
00:08:30: Was kann das sein tatsächlich?
00:08:32: Genau!
00:08:32: Es kann alles möglich sein.
00:08:34: Das können Teile von Trägeraketen.
00:08:37: Also es gibt sogenannten Rocket-Bodies.
00:08:41: Eine Ariane V Oberstufe oder eine Hauptstupe, die in bestimmten Orbits gebracht worden sind.
00:08:50: Das gleiche mit chinesischen russischen und so weiter.
00:08:53: Raketen.
00:08:53: also viele sind Rocket-Bodies und die sind tatsächlich gar nicht so viel europäisch sondern ich stammt aus den Sechziger, siebziger Jahre Hauptsächlich tatsächlich von Russland eigentlich.
00:09:06: Das ist die eine Klasse sozusagen, dann gibt es tatsächlich ... Die zweite Klasse sind alten Satelliten die eben dann irgendwann nicht, früher hat man es nicht gemacht.
00:09:16: Ja dass man die Satelliten zum Wiedereintritt gebracht hat also das heißt einfach Satellite kein Treibstoff mehr und sie sind dann halt in Orbit geblieben.
00:09:27: Und dann gibt's tatsächlich kleinere Teile und die können alles möglich sein von Fragmentierungs-Events, die passiert sind im All.
00:09:37: Also manchmal tatsächlich passiert, explodieren können, das ist schon mal passiert.
00:09:44: Dann gab es natürlich auch Tests wo... China zum Beispiel, Indien hat es auch gemacht, Zateliten abgeschossen haben.
00:09:53: Und dann zum Beispiel
00:09:54: Ursacht haben und das sind auch wieder hundert bis tausend Objekte die... Das ist ein einfachum trümmer.
00:10:00: Teile von Zateleten.
00:10:02: Zum Teil sind das Komponenten, die auch mit einem Staat verbunden sind also Trennungselemente, zum Teil kann das auch eine Abdeckung von der Linse von einer Kamera zum Beispiel.
00:10:17: sich auch nicht so wirklich gekümmert hat.
00:10:19: Ich bringe eine Kamera hoch, ich möchte sie schützen wenn ich dann im All gekommen bin.
00:10:24: Dann muss ich die Linse abwerfen und stopp also die Abdeckung der Linse, abwärfe und mache hier einfach
00:10:32: genug Platz nach dem Motto
00:10:34: ja genug Platz es gibt keine Regel und ich mach mir keine großen Gedanken über die weiter Zukunft.
00:10:41: vielleicht Kombination von all den Mente und natürlich die Kosten.
00:10:46: Ja, weil wenn ich nicht bewege und absolut gar keinen Müll produzieren möchte dann ist es natürlich auch einen größeren Aufwand.
00:10:54: Ja das fängt damit an.
00:10:56: wie gesagt man payload Zuladung ist ja sehr sehr teuer.
00:11:02: Und das heißt wo man Treibstoff mit nimmt der den Satelliten zum Lebensende nochmal nach unten buxiert dass er quasi in einer Erdmosphäre verglüht.
00:11:10: Das kostet dann extra Treibstoffkostengewicht.
00:11:15: Genau, richtig.
00:11:15: Also so sieht es aus.
00:11:18: Um im Orbit zu gelangen, also diese acht Kilometer pro Sekunde die müssen von irgendwo kommen.
00:11:23: und wenn man halt wieder einen kontrollierten Wiedereintritt machen möchte dann muss man halt diese Energie abbauen.
00:11:30: und Energie kann man auf zwei Weisen abbauen entweder nutze ich die Erdanmusphäre um abzubrennen da geht nur wenn ich tatsächlich durch die dichteren Schichten bin Wenn ich gar nicht mehr in der Atmosphäre bin weil ich ein höhere Orbit bin dann habe ich das nicht.
00:11:44: Und das zweite ist Abbremsen und abbremsend kostet Treibstoff.
00:11:50: Daran hat man früher genauso gespart wie bei dem Linsen-Deckel, oder?
00:11:54: Das ist schon mit dem Kameradeckel sehr griffig sozusagen der gute alte Schraubenschlüssel.
00:12:00: Ist er tatsächlich jetzt im Mythos oder gibt es den tatsächlich?
00:12:04: Ich glaube es gibt ihn tatsächlich!
00:12:06: Okay, mal da nahe sagen wir nachfragen.
00:12:10: Eine Frage noch zum technischen.
00:12:12: Sie deuten schon an, das war ja lange Zeit ein Wild-Western-Mentalität.
00:12:16: Man schießt dann einfach hoch und gut ist und macht sich keine Gedanken über die Zukunft wie so oft.
00:12:21: Aber vorweg noch eine Frage zum Schrott an sich – Wie dicht liegt denn der Schrott?
00:12:26: Also es kommt da ein bisschen drauf an auf die verschiedenen Orbits also verschiedene Objekte fliegen immer in verschiedenen Höhen nenne ich das jetzt mal Und das ist sicherlich unterschiedlich.
00:12:35: Aber wie kann man sich das vorstellen?
00:12:36: Das ist ja nicht wie beim Rockfestival, dass die Pappbecher und Teller alle nebeneinander liegen sondern da ist wahrscheinlich noch viel Luft zwischen oder.
00:12:43: nein, das ist natürlich keine Luft aber das noch viel Raum zwischen den Teilen.
00:12:46: Wie kann man diese Dichte... Ja
00:12:48: gut in der niedrigen Erdung auf Bahn ist tatsächlich Luft es halt nicht soviel, aber dann gibt's die tatsächlich.
00:12:54: Aber ja, der Weltall ist schon groß und die Orbit sind schon auch groß Die Dichten, ich müsste halt gucken.
00:13:03: Ob ich einen Vergleich ziehen kann?
00:13:05: Vielleicht kann ich während unseren Gesprächen nochmal überlegen ob ich einen guten Vergleich habe um das Griffig zu machen.
00:13:14: aber tatsächlich... Das ist nicht so wie bei ein Rockfett, bei Weitem nicht.
00:13:18: ja.
00:13:19: also man schätzt dass jetzt einen aktiven Satellit der durch niedrige Umlaufbahn fliegt ja heutzutage vielleicht ein, zwei möglichen Kollisionen erleben würde.
00:13:37: Wenn man alles berücksichtigen würde also
00:13:39: in seiner Lebenszeit sozusagen oder?
00:13:41: Nee nee pro Tag.
00:13:42: Das ist halt schon ja pro Tag Ja aber nicht so trotz dass es jetzt den Vergleich zu Rock Festival oder wenn man eben auf der Autobahn fährt das schon anders
00:13:53: was dann mit am Straßen dran liegt.
00:13:55: ja Warum soll ein dieses Thema eigentlich interessieren?
00:14:00: Soll ich natürlich gedacht, klar es gibt Menschen die sind der Raumfahrt orientiert und begeistert.
00:14:05: Andere interessiert das weniger.
00:14:06: aber ich denke mal irgendwo betrifft uns dieses Thema wahrscheinlich alles spätestens wenn Satelliten ausfallen oder
00:14:14: ja also auf jeden Fall ich für mich Raumfahrthal schon wichtigen Teil meines Lebens.
00:14:20: Aber so ist das halt.
00:14:21: für jenen anderen Uns ist das nicht vielleicht nicht ganz so bewusst.
00:14:26: Ähm, und zwar natürlich ähm im Alltag nützen wir halt die Raumfahrt oder halt die Dienste, die die Raumahrt uns bringt.
00:14:35: Ca.
00:14:35: zwanzig Prozent der europäische Wirtschaft hängt von der Raumfahrт ab – insofern die Raum Fahrt ist kritischer Infrastruktur.
00:14:41: Und tatsächlich spätestens wenn ein Satellit nicht mehr zur Verfügung steht, äh, der eine von diesen Diensten bringt oder halt den gesamten Infrastruktur kollabiert dann würden wir es schon merken.
00:14:51: ja?
00:14:52: Was
00:14:52: haben Sie zum Beispiel?
00:14:53: was könnte tatsächlich passieren, was wäre so'n Szenario?
00:14:55: irgendein Satellit oder zwei ausfallen gleichzeitig.
00:14:58: Ja gut, also wenn ein oder zwei Auswahlen vielleicht würden wir es tatsächlich jetzt noch nicht so schnell merken weil wir eben halt drin und ans Namen aber zum Beispiel Wetterwetterdienste.
00:15:08: Wenn unseren Wetter Satelliten ausfallen würden dann hätten wir halt nicht mehr die Wetter Dienste die wir halt jeden Tag uns angucken.
00:15:14: schön das wäre halt ein Beispiel.
00:15:17: wenn wir jetzt von den Galileo-Satelliten die wir zur Navigation verwenden Also nicht nur wie am Alltag sondern auch viele anderen Wirtschaftssektoren nutzen zu alles weitere, dann würde auch das System halt nicht mehr zur Verfügung stehen.
00:15:35: Das wäre natürlich schon katastrophal
00:15:38: und wie ganz.
00:15:39: eine Frage zum Hintergrund.
00:15:41: Ich baste mir sogar diese Welt da oben zusammen.
00:15:43: ich habe das ja auch jetzt recherchiert im Vorgespräch zum Podcast.
00:15:47: Viertausend Neuesatleten pro Jahr ist es sehr gewaltig.
00:15:50: vor zwanzig Jahren waren es glaube ich zweieinhalbfünfzig oder so Stand dann der Tabelle.
00:15:55: Warum denn so viele?
00:15:56: Das ist ja eine unvorstellbare Zahl.
00:15:58: Ja gut, also der Raumfahrtsektor wächst.
00:16:00: Die sogenannten Space Economy wächst.
00:16:03: man hat erkannt dass man auch durchaus Sachen wie Kommunikation vom All nützen kann ja so das man halt dadurch tatsächlich globale Kommunikations anbieten kann.
00:16:13: und dementsprechend man braucht natürlich eine große Anzahl an Zateliten um als global stetige KommunikATION Sie es anbienen zu können.
00:16:23: dann haben wir festgestellt eben Das wussten wir schon vorher.
00:16:27: Aber wie gesagt, das Wischophilitektor kommt jetzt erst wirklich in Gang, dass wir sehr gut Erdenbeobachtungsbilder verwenden können und das halt quasi in real time,
00:16:39: d.h.,
00:16:39: wir wollen so genannte High-Revisit times, also sehr häufige Bilder von ähnlichen geografischen Location haben.
00:16:47: Und dementsprechend braucht man natürlich Satelliten die ... eben diese Bilder halt mit einer hohen Wiederholrate.
00:16:57: Und weil die Satelliten in der niedriger Erdumlochbahn nicht stehen bleiben... Ja, also weil die natürlich umkreisen.
00:17:04: Die Erde einmal jede ca.
00:17:05: neunzig Minuten dann braucht man halt so Züge von Satellin sozusagen.
00:17:09: ja.
00:17:10: Ich habe mich verändert.
00:17:11: vor zwanzig, voneuszwanzig Jahren hieß es ja der rotiert alle neunzig Minuten aber dann trifft er nicht mehr dieselbe Stelle.
00:17:16: und irgendwie ein paar Tage später kannst du das zweite Foto von derselben Stelle bekommen, wo sich was verändert hat.
00:17:22: Vegetation und das auch immer.
00:17:24: Das heißt dass ist heute komplett anders.
00:17:26: Wir haben eine hohe Dichte, also zeitlich aufgelöst und auch räumlich wahrscheinlich noch?
00:17:31: Also wir haben eine höhere Dichte.
00:17:33: das ist auf jeden Fall... Wir haben jetzt aber noch nicht alles abgedeckt.
00:17:40: Vielleicht jetzt, wir wollen natürlich nicht zu stark in der Physik-Obitalmechanik einsteigen.
00:17:47: Aber wie gesagt die Periode mit dem die Satelliten und die Erde umkreisen hängt auch wieder davon ab, wie weit sie von der Erde entfernt sind.
00:17:55: in den sogenannten ... geostationären Orbits entspricht einer Rotation die gleiche Zeit, die der auch auf die Erde braucht um auf die eigene Achse zu drehen.
00:18:03: Also diese vierundzwanzig Stunden deswegen...
00:18:05: Weil er auf dem Punkt steht?
00:18:09: Der steht quasi auf einem Punkt aber es ist nur die Periode der Orbit und die Umdrehungsgeschädigkeit der Erde dann halt genau gleich sind und deswegen bleibt das Datilien stehen.
00:18:20: wenn man weiter gunter ist, dann ist das nicht mehr der Fall sieht man auch nicht immer die gleiche Stelle und man sieht Am selben Tag, deswegen braucht man mehr Satelliten.
00:18:33: Der Nähermann kommt, desto schneller kommuniziert man mit dem Satellit.
00:18:37: Das heißt, je schneller kann ich Informationen hoch und runter bringen also die sogenannten Latency aber natürlich desto mehr Satelliten brauche ich um diese Bestelle quasi kontinuierlich zu sehen.
00:18:47: ja das ist sozusagen die Physik dahinter.
00:18:49: Da verstehe ich so langsam warum wir so viele Satellite brauchen.
00:18:52: Sie sagten gerade so schön ganze Ketten von Satellitten eben die dann unterwegs sind für eine Funktion okay da kommt man dann auf diese viertausend wie gesagt Recherchiert weiß nicht genau, ob es stimmt.
00:19:01: Aber die Größenordnung wird wahrscheinlich stimmen, also mehrere tausend auf jeden Fall.
00:19:04: Da kommen viel zusammen.
00:19:05: und was Sie vorhin angedeutet haben mit diesem Kameradeckel zum Beispiel bisher war ich sage mal allgemein der Menschheit relativ egal was sie im All hinterlässt.
00:19:14: oder wie kann man das verstehen?
00:19:15: Es klingt so ein bisschen nach Wildwest mir doch egal.
00:19:17: Ja gut, also das ist ein bisschen mehr vielleicht zu negativ weil ich zähle nicht dazu und es gibt viele anderen die jetzt nicht so sehen.
00:19:24: Aber tatsächlich war das lange Zeit so dass man sich keinen großen Gedanken gemacht hat beziehungsweise man hat schon nicht Gedanken gemacht aber man hat jetzt nicht unbedingt eine Möglichkeit durchzusetzen.
00:19:38: ja also man hat es nicht unbedingt Regularien oder Gesetze rausgebracht die verhindert haben, dass man nichts gemacht hat.
00:19:48: Es gibt, das kennen Sie bestimmt, die verschiedenen Treaties, wie es halt gibt zum Beispiel die Outer Space Treaty...
00:19:56: Das ist auch dieser Weltaumvertrag?
00:19:58: Ja genau der Weltaumpfvertrag von un, der spricht jetzt nicht vom Debris aber das ist ein International Treaty.
00:20:09: Und diese Treaty spricht natürlich von Verantwortung, internationale Verantwortung.
00:20:12: Das ist aber nicht ein Beining-Treaty.
00:20:16: also die Länder können Prinzip machen was sie wollen und das tun Sie ja auch!
00:20:23: Genau.
00:20:24: Ich kenne diesen Weltraumvertrag mit der Geschichte, wenn er ein Satellit abstürzt und was passiert?
00:20:29: Dann ist der Staat haftbar den ins All geschossen hat so ungefähr.
00:20:33: Aber sie sagen gerade wie das Staat reagiert ist an dem Staat überlassen.
00:20:37: es gibt also keine Macht der Welt die dann sozusagen einen Staat verpflichten kann etwas zu tun oder auch nicht.
00:20:42: Genau, richtig.
00:20:43: Das ist mehr globale gemeinsame Verantwortung und man versucht immer wieder halt auch die UN-Besuch etwas rauszubringen wo sich die Staaten daran halten müssten.
00:20:59: aber das ist natürlich schwierig.
00:21:00: ja weil das hängt immer wieder von der geopolitische Lage.
00:21:04: Das sehen wir auch, wenn wir von Klimatiele zum Beispiel sprechen.
00:21:07: Welche Länder mal dafür sind und dann wieder austreten und sagen ich möchte nicht damit zu tun haben das gleich ein bisschen hier.
00:21:14: Das heißt Nationen versuchen dann selber in eigene Nationalgesetze diese Themen wieder aufzugreifen aber international beidigen.
00:21:25: Das ist deutlich schwerer leider.
00:21:28: ja Wenn er mich so ein bisschen an die Hüttenwanderung im Gebirge, ich weiß wenn man eine Hütte Wanderung macht dann wird man immer gebeten den Müll den man mit hochgenommen wieder mit runter zu nehmen und meistens klappt das auch ganz gut.
00:21:37: Das scheint jetzt weltweit nicht so gut zu klappen.
00:21:41: aber was tut mir denn heute schon dagegen dass dieser Weltraum schon immer mehr zunimmt?
00:21:45: Tut überhaupt jemand etwas dagegen oder läuft es halt soweit's nicht anders geht?
00:21:50: Doch doch doch also Wir machen schon einiges oder es wird gemacht.
00:21:57: Gut, man kann auch sagen wir machen nicht genug.
00:22:00: Da könnte ich sogar einverstanden sein aber es läuft was.
00:22:04: also wie gesagt international gibt's immer Gespräche zum Beispiel halt Es gibt dann eine sogenannte Interagency Space Debris Coordination Committee und die bringen immer wieder Mitigation Guidelines die sich eben auseinander setzen mit Was müsste man machen um zum Beispiel Explosionen zu vermeiden oder Passivierungen so gut zu organisieren, dass eben halt diese Explosion nicht stattfinden.
00:22:29: Oder ob man Objekte so auslegt, dass sie wieder einen Eintritt auseinander gehen und dann nicht drüber teilen auf die Erde gelangen?
00:22:39: Es gibt natürlich Sachen, die schon Beinling sind, die eher den geostationären Orbit betreffen.
00:22:46: Dann gibt es natürlich Firmen, die auch versuchen was zu machen.
00:22:49: Es gibt Agenturen die europäische Raumfahrtagentur, sie kann keine Gesetze rausbringen.
00:22:55: Sie kann aber durch ihren Verhalten natürlich das Ecosystem beeinflussen.
00:23:00: Ja also die Europäische Raumfahrt-Agentur, die ESA, die beauftragte Industrie mit Satelliten für bestimmten Zwecke ja und wenn sie die Satellite dann akquiriert, kann sie natürlich sagen ich möchte dass der Satellit den bestimmten Kriterien erfüllt und manche von diesen kriteren können durchaus mit Libri zu tun haben und das machen sie heute ja.
00:23:21: dementsprechend muss dann die Industrie gucken, dass eben diese Kriterien erfüllt sind.
00:23:26: Ansonsten kriegen Sie den Auftrag nicht.
00:23:29: da kann auch wie gesagt ein Agentur schon einen großen Einfluss haben.
00:23:32: Und dann gibt es natürlich auch, wie gesagt, Industrie, die dann erkennt na gut wenn ich in zehn Jahren oder auch in fünf die gleiche umlaufbaren weiter verwenden möchte für meine Konstellation weil ich jetzt nicht nur einen Satelliten hochbringe sondern hundert Dann muss ich doch dafür sorgen, dass dieser Umlaufbahn nicht zugemüllt wird.
00:23:53: Das heißt was muss ich dann halt auch beachten damit ich meinen eigenen Erfolg in Zukunft nicht im Weg stehe.
00:24:03: Also Eigeninteresse?
00:24:04: Ja genau ja also das eigene Interesse aber letzten Endes dient es dann auch der Community.
00:24:09: Ja, und dann gibt's Firmen wie auch Neura Space die versuchen so Dienste zu umzustellen damit man halt weiß.
00:24:18: Wie kann ich in der Kollision vorbei was muss ich tun um aus dem Weg zu gehen?
00:24:22: Damit mein Satellin auch geschützt ist.
00:24:24: Das bringt mich natürlich jetzt.
00:24:26: das war jetzt erstiftiert Neura space oder suche.
00:24:28: ich glaube so schmeckt man es wahrscheinlich außen als ein Neuras auf Deutsch ungefähr.
00:24:33: Ganz kurz, Sie haben dieses Start-up gegründet oder mitgegründete.
00:24:36: Da dachten die auch, sie haben bestimmt so ein Staubsauger für das All entwickelt?
00:24:40: Nein!
00:24:40: Das ist definitiv nicht.
00:24:43: Sie beobachten viel mehr wie sich der Shot im Albe trägt.
00:24:47: So habe ich es ungefähr verstanden, oder?
00:24:49: Wir machen verschiedene.
00:24:50: Wir beobachten, aber wir analysieren vor allem Daten aus unterschiedlichen Quellen um tatsächlich zu verstehen was die Risiko sozusagen Landschaft ist für einen Satelliten in Orbit und versuchen dann diese Information so bereitzustellen dass ein Satellitbetreiber tatsächlich sein Satellite collisionsfrei treiben kann.
00:25:14: Und vor allem ein Satelliten, der in Orbit ist muss selber sich ab und zu mal auch bewegen.
00:25:20: ja weil wenn er eine niedrige Erdenumlaufbahn durch die Abbremsung an Höhe verliert und deswegen muss manövrieren und wieder auf die ursprüngliche Höhe zu kommen und jede Manöver die einen Satellit macht könnte diesen Satellite auf Kollisionskurs bringen.
00:25:37: das heißt wenn ich eine manöver plane muss ich auch gucken aha Ich möchte diesen Manöver machen, die ist optimiert für mein Track.
00:25:46: Aber ist diese Manöve virtuell gefährlich in drei, vier, fünf Tage?
00:25:52: und auch das unterstützen wir?
00:25:55: Und wie geht es genau?
00:25:56: Also ich habe so die Idee dass sie so einzelne Teile verfolgen und schauen wo die hier rumfliegen.
00:26:00: oder ist das zu einfach dargestellt?
00:26:02: Ja gut also es gibt Kataloge von Objekte auf die wir Zugriff haben.
00:26:08: Diese Kataloge, die stammen hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten.
00:26:13: Das sind Katalobe, die aufgebaut worden sind über mehrere Jahre nicht Jahrzehnte.
00:26:22: und was wir dann halt machen ist... Wir haben eigene Teleskope und wir tatsächlich verfolgen die Objekte so wie wir gucken hoch.
00:26:32: bestimmte Objekte sind, weil wir können auch... Wir haben nur zweite Skope.
00:26:35: Wir müssen viel mehr haben um alles die ganze Zeit zu sehen und deswegen halt schwierig auf den Start-up als natürlich hohe Kosten.
00:26:46: Und wie gesagt mit den zweiten Skopeln, die wir haben, wir verfolgen bestimmte objekte und diese Zusatzinformationen tun wir zu dem Katalog, den wir haben hinzu und verbessern damit das Verständnis von wo eventuelle Risiken sind für die Satelliten unserer Kunden.
00:27:04: Okay, das heißt diese Kataloge enthalten ja dann die Bahnen von ein paar Zehntausend Teilen und sie tun noch ihre eigenen Beobachtungen mit dazu.
00:27:14: Nebenbei ich finde es erstaunlich dass man die Müllteile sehen kann.
00:27:17: also mit bloßem Auge bin ich auch froh wenn ich schon mal irgendwie so einen Satellit vorbeifliegen sehe nach was wir Teile kann man denn dann sehen beispielsweise welche Größe?
00:27:27: Also wir mit unseren zwei optischen Teleskope können bis unter auf ca.
00:27:33: zehn Zentimeter, bisschen weiter runter aber zehn Zentimetern auf eine Entfernung von, sagen wir, zweitausend Kilometer.
00:27:39: das ist schon erstaunlich gut und wir können unter hervorragende Bedingungen können wir dann halt auch bestimmen wo die sind mit einer Genauigkeit von circa fünf Meter was wirklich top ist.
00:27:50: also wir sind sehr froh mit oberhalb noch kleinere Objekte zu sehen, dann braucht man aktive Sensoren und so ein optische Teleskope sind sogenannten passive.
00:28:02: Das heißt wir können die Objekten sehen wenn sie selber noch beleuchtet sind durch
00:28:06: die Sonne?
00:28:07: Ja genau!
00:28:08: Mit aktiven Sensoren also zum Beispiel Radar oder Laser, also etwas was ausstrahlt und dann hat Mist was kommt zurück kann ich natürlich objekte sehen die nicht natürlich beleuchtete sind oder wenn schlägt das Wetter ist zum Beispiel so wie heute bei mir jedenfalls regnet.
00:28:26: Und man kann natürlich mit, wenn man je mehr man Energie hochpumpt, desto kleiner Objekte kann man sehen.
00:28:33: aber das sind natürlich auch größere Konsoren zum Beispiel wie gesagt gerade und damit kann man natürlich auch noch kleinere Objekten sehen bis runter auf zwei Zentimeter.
00:28:44: aber die sagt es sind wirklich große, große Sensoren.
00:28:48: Es gibt auch Firmen die jetzt versuchen auch Satelliten auszustatten mit Sensoren, die dann auch Vermessungen vornehmen sollten und selber gucken sollen was fliegt um mich herum also weiter oben oder auch weiter runter.
00:29:06: Sie schauen hoch und runter und versuchen auch eben all selber diesen Vermessung zu machen.
00:29:12: ja
00:29:13: Ich hatte gesehen, bei Ihnen auf der Website, dass da was von KI steht.
00:29:16: Mein KI ist natürlich das Barserwortschlecht hin aber das sieht mich schon weil es so einfach klang.
00:29:21: Es gibt jetzt den Katalog von den USA mit den bekannten Objekten und sie packen dann noch eigene Wobeautomite dazu.
00:29:26: Eins plus eins liegt zwei, aber so einfach ist es dann wahrscheinlich doch nicht, weil uns verfolgen diese Objekte geht.
00:29:32: Ja, das sind verschiedene Elemente.
00:29:33: also auch die Herausforderung ist ich habe einen Katalog Dann hab' ich eine Messung.
00:29:38: Natürlich meine Messung ist genauer als ein Katalog.
00:29:42: deswegen Wenn ich aber jetzt noch eine dritte Messung dazu nehme, dann fängt man an zu überlegen.
00:29:49: Welche Datenquelle soll ich jetzt tatsächlich glaube?
00:29:52: Welche ist meine Single Point of Truths?
00:29:54: Welchen ist genauer?
00:29:55: ja weil man nicht drei unterschiedlichen Datensätze haben möchte, sondern eine konsolidierten Datensatz.
00:30:02: Das ist die erste Herausforderung, die man hat.
00:30:04: ja ich möchte jetzt nicht zu kompliziert uns wie gesagt in Details reinbringen.
00:30:10: aber es gibt auch Daten, die von den Satelliten selbst bekommen kann und die nehmen wir dann halt so genannten GNSS also Global Navigation System, also das Galileo-System.
00:30:22: Also die Satelliten selbst können halt diese Messung auch im Orbit selber machen.
00:30:27: Diese Daten können wir auch prozessieren.
00:30:29: und dann ist eben mal die Frage welche Daten sind die besten um die Intelligenz auszurohlen, die wir da wollen?
00:30:34: Jetzt wo kommt die KI rein?
00:30:36: Verschiedenes ja Das eine ganz einfache sind.
00:30:40: zum Beispiel wenn ich tatsächlich meine Datensätze habe dass ich mir halt die Datensätze angucke.
00:30:46: Nicht jeden Datenpunkt ist vielleicht gut und mit der KI kann ich halt sagen, das neue rausfiltrieren um dann halt bessere Auswertungen zu machen.
00:30:56: Das ist einfach.
00:30:57: zum Beispiel.
00:30:58: also wir nutzen die KI auch so aber wir nützen sie auch um vorher sagen zu machen ja und zwar eine der größten Schwierigkeiten die man hat mit den Satelliten ist, dass ich weiß wo der Satellit heute ist mit bestimmte Genauigkeit.
00:31:13: Die kann auch ziemlich ungenau sozusagen sein, aber auch um das Risikoprofil abzuschätzen muss ich auch wissen wo wird sich der Tatelit befinden in ein Tag zwei Tage drei Tage vier Tage.
00:31:25: und die Ungenauigkeiten wachsen natürlich mit der Zeit weil ich nicht weiß wie die Atmosphäre zum Beispiel sich entwickeln
00:31:33: wird.
00:31:37: Genau, ja.
00:31:38: Also wie dicht wird die Atmosphäre sein in ein Tag?
00:31:41: Zwei Tage, drei Tage und das ist natürlich lokal immer unterschiedlicher weil es gibt dann auch Sonnenwetter Phänomen, die das Ganze beeinflusst und ich weiß jetzt nicht was die Sonne genau in sieben Tagen machen wird.
00:31:52: Das heißt meine Ungenauigkeiten wachsen und wir nutzen zum Beispiel die KI um abzuschätzen wie diese Ungenauigkeiten sich über die Zeit verhalten werden.
00:32:01: Wieso ist das wichtig?
00:32:03: Weil wenn ich ein Satellitenbetreiber bin Die beste manöver die ich machen muss ist die, die ich nicht machen muss.
00:32:09: Ja weil ich möchte eigentlich nicht manövrieren, weil ich meinen Treibstoff nutzen möchte um einen langen Lebenszeit für mein Zertillin zu haben damit ich halt meine Dienste weiterhin gehen muss.
00:32:18: das heißt wenn ich weiß dass ich auf eine mögliche Kollision zugehe und meine Ungenauigkeiten sehr groß sind dann die Wahrscheinlichkeit, dass diese Koalition stattfinden wird ist relativ gering.
00:32:32: Weil meine Ungenauigkeiten sind sehr groß!
00:32:34: Wenn ich manövriere... ...ist die Wahrscheinigkeit größer, dass ich mich an diesen anderen Satelliten nähe.
00:32:40: Das heißt es ist besser wenn ich mich nicht bewege.
00:32:42: Wenn ich aber weiß, dass die Ungenauigkeiten runtergehen werden und dann eine Dimension einnehmen, die ähnliche ist wie die Distanz zwischen den zwei Adjekte kann ich dann sagen, okay die Wahrscheinlichkeit ist großartig tatsächlich manövrieren muss.
00:32:59: Genau das ist der Vorhersagen über die Ungenauigkeiten wie sie sich entwickeln.
00:33:03: Das ist eine.
00:33:04: Dann haben wir halt kurz über die Dichte der Atmosphäre gesprochen.
00:33:07: Tatsächlich haben wir auch Modelle, die uns ermöglichen vorher sagen zu treffen, wie diese Dichte sich verändern wird damit wir dann halt auch wieder genau unsere Modelle sterben können.
00:33:19: Das sind anderen Beispiel wo wir KI verwenden.
00:33:23: Drittes Beispiel ist, vorhersagen zu treffen über ob Satelliten also das sagen wir das allgemeine Benehmen von Satellit.
00:33:32: Ich habe ein Satellite der zehn Tage lang sozusagen einen bestimmten Verhaltensmuster gezeigt hat.
00:33:41: kann ich aus diesen Verhaltungsmuster vorher sagen wie die sich in den nächsten Tagen benehmen wird und dass es dann halt auch interessant sowohl für sagen wir kommerziellen Kunden, also auch dann eben nicht kommerzielle
00:33:55: Kunden.
00:33:56: Ja das heißt also sehr fein aufgelöses Denken und Steuern von Satelliten deutlicher, deutlich komplexer als man es bisher wahrscheinlich konnte ohne dass was sie anbieten?
00:34:07: Das ist jetzt natürlich ein bisschen der Status quo.
00:34:12: Sie gehen um mit der Situation wie wir sie haben.
00:34:14: Jetzt ja für mich noch die große Frage Wie geht's denn in Zukunft weiter?
00:34:17: Sie hatten eben schon angedeutet Eine ESA zum Beispiel einen Einfluss nähen kann auf das Verhalten von den Sachliegenbauern, wo auch immer im Bezug auf produzieren wir jetzt Schrott oder nicht.
00:34:32: Gibt es denn technisch überhaupt eine Möglichkeit?
00:34:34: Haben Sie ein Beispiel dafür wie man Schrott reduziert?
00:34:36: und abgesehen von dem Kameradeckel, den man dann vielleicht fest macht oder so quasi gibt's eine schrottfreie Mission?
00:34:43: ist sowas überhaupt denkbar oder wie kann man es technisch reduzieren?
00:34:47: Schottprayemission würde heißen eine Mission, wo die Trägerakete eben nichts im Orbit hinterlässt.
00:34:54: Wo das Satelliten nicht im Orbet hinterläßt und wo der Satellit in irgendeiner Form danach auch entsorgt wird.
00:35:04: Und ja natürlich diese Möglichkeit... Ich glaube im Prinzip hätten wir die jetzt schon.
00:35:12: Wobei ist es natürlich, ich glaube auf hundertprozentige Wahrscheinlichkeit dass man nichts hinterlässt ist immer schwierig weil Raketen sind trotzdem kompliziert Maschinen ja
00:35:24: weniger wenn natürlich auch schon was?
00:35:25: also?
00:35:26: Ja tatsächlich ist das genauso wie gesagt ein Auto der Prinzip hinterläßt auch fahrt nix, außer die Reifen werden abgetrieben und man doch hinterlässt doch Spuren halt.
00:35:38: Also insofern ist es halt die Frage wie weit geht man?
00:35:43: Aber man kann natürlich halt gucken dass wir gesagt Stufen von Trägeraketen wieder zum Eintritt gebracht werden also diese Wiederverwähnbarkeit oder zum Aufgülen gebracht werden.
00:35:56: bei Satelliten genau das gleiche.
00:35:58: und es gibt auf jeden Fall auch Firmen die sich anschauen Wie kann ich einen Satelliten, der im All nicht mehr aktiv ist?
00:36:07: Wie kann Ich den anpacken und dann wieder unterbringen.
00:36:12: Ja genau dass er dann weder aktive oder passiv zum Wiedereintritt gebracht wird.
00:36:20: Ich hatte gesehen auch bei der Vorrecherche das sie sich mit dem Thema Kreislaufwirtschaft im All befassen.
00:36:25: Das geht so ein bisschen in die Richtung.
00:36:27: manchmal auf der Erde ist es schon schwierig genug.
00:36:30: Im All wäre das wahrscheinlich genauso, wie Sie gerade beschrieben haben.
00:36:32: Man muss den Satelliten anpacken und irgendwie wieder unterbringen.
00:36:35: Ja,
00:36:39: gut.
00:36:39: Das hängt davon ab wie weit wir in der Zukunft schauen wollen also ich als Professor an der TUM.
00:36:46: Wir gucken uns zum Beispiel Wasser-Elektrolyse Antriebe.
00:36:50: die Idee ist dass wir tatsächlich Wasser verwenden.
00:36:53: wir schicken das durch ein Elektrolyser.
00:36:55: dadurch entsteht Sauerstoff und Wasserstoff und das können wir halt für Antriebszwecke verwenden.
00:37:00: Wir können den wieder verbrennen oder wir können denn durch einen elektrischen Antrieb schicken.
00:37:04: also wo wir die Treibstoffe unionisieren elektrischen oder magnetischen Fan beschleunigen.
00:37:11: Und die Idee dahinter ist, ich habe Wasser das ist erstmal ein nicht toxischem Treibstoff der es auch relativ leicht herzustellen.
00:37:22: Es ist wirklich total sauber.
00:37:24: also Nachhaltigkeit auch im Sinne von umgeben sagen wir so und ich habe aber das Wasser dann auch im All.
00:37:34: Also es gibt Wasser, was auf dem Mond vorhanden ist.
00:37:36: Was auch für Asteroiden vorhandene ist und was auf den Mars vorhandener ist.
00:37:39: Das heißt ich kann in Zukunft Raumfahrt machen ohne auf Ressourcen von der Erde zugreifen zu müssen.
00:37:48: Das heisst Ich kann komplett eine Raumfahrtwirtschaft aufbauen basierend auf ressourcen die auch im All sind und das ist für mich Da müssen wir hinkommen, das heißt dann in Zukunft zurück auf ihre Frage.
00:38:03: In Zukunft werde ich dann halt auch Satelliten haben die ich nicht unbedingt zum Eintritt wiederbringe sondern ich nehme sie auseinander und ich kann wieder verwerten wie Metalle Grundstoffe und weitere Materialen die an Bord sind für den nächsten Satellit oder für was anderes.
00:38:20: ja Das wäre für mich also herstellen von Raumfahrt Komponenten auch im All, das fände ich super.
00:38:29: Ja also im Grunde der Gedanke die Rostofferreiche noch schon für dieses Bauern und dass das Konstillieren auf der Erde kaum dann ist es noch viel Verrückter diese Rosten mal zu einzubringen einfach dazulassen vielleicht wieder zurückzubringen zur Erde, ne?
00:38:42: Also wir reden immer von Rosos und Knabhalts und irgendwann wird's schon passieren und Weltall ist groß.
00:38:48: Wir sollen uns nicht beschränken, wir sollen clever uns für die Zukunft vorbereiten.
00:38:54: ja Und Nachhaltigkeit für mich ist, wie gesagt, wirtschaftlich und ekologisch oder umweltsnachhaltig.
00:39:02: Die zwei Sachen müssen miteinander zusammenkommen damit es dann auch möglich wird.
00:39:08: Das war jetzt der ganz große Sprung in die Zukunft mit dem Elektrolyseur anbaut und Wasser als Treibstoff, Satelliten wieder zurückholen.
00:39:15: Und dann recyceln beim Schrottender meiner Wahl.
00:39:20: Was wäre denn so der nächste Schritt?
00:39:22: oder was wären die kleinen ersten Schritte auf dem Weg dahin?
00:39:26: Die man jetzt ohne weiteres umsetzen könnte oder die man vielleicht auch schon umsetzt im Bezug auf weniger Schwot im All?
00:39:32: Gut, also wie gesagt es gibt auf jeden Fall Firmen die Konzipdienste anbieten wo sie halt Satelliten anpacken und wieder runterbringen können.
00:39:42: Das für mich sind natürlich die erste Schritte die man halt auf jeden fall machen sollte damit eben keine Satellite einfach so tot im All rumspüren.
00:39:52: Also ich glaube das müssen wir auf jedenfall machen.
00:39:55: kurzfristig weil jede Ja Trotensatellit, der im All bleibt ist erst mal eine Gefahr für den Rest.
00:40:01: Weil es natürlich deutlich schwerer ist.
00:40:05: Staubsaugern gibt's leider halt nicht die kleine Objekte zu sammeln weil man muss erstmal wissen wo sie sind und dann muss ich einen kleinen Objekt mit eben acht Kilometer pro Sekunde einsammeln.
00:40:16: ja das wäre für mich tatsächlich der erste Schritt und es gibt ganz große Objekte, die sind die gefährlichsten.
00:40:22: Ja weil sie können sich natürlich vorstellen wenn ein Objekt groß ist dann bietet er auch eine große Fläche um große Angriffsfläche für andere Kleinteile.
00:40:31: ja ist das so quasi eine Zeitbombe, die da halt so setzt.
00:40:37: Das heißt für mich, dass es der erste Punkt ist.
00:40:39: aber es gibt dann auch ganz andere Sachen, die man machen könnte und das haben wir übrigens versucht dann halt auch in ein Weltraumgesetz in Deutschland runterzubringen.
00:40:50: also zum Beispiel zu sagen wenn ich einen Zatilienemal hochbringe muss sich unbedingt dafür sorgen, dass er in irgendeiner Form dann später wieder weg kommt.
00:40:59: entweder kaufe ich mir ein Dienst, der mich wieder runterbringt oder?
00:41:04: Ich habe zum Beispiel einen anderen System an Bord.
00:41:07: Der Passiv erkennt weil es kann immer passieren dass ein Satellin im All dann aufhört zu funktionieren.
00:41:12: Ja, Defekte können immer auch drehen die Maschinen sind komplex und der Weltraum ist weit weg.
00:41:19: Also ein zweiten System an Board der er kennt.
00:41:22: Hauptsysteme abgestaltet funktionieren nicht mehr.
00:41:25: dann aktiviere mich selbst und bringen den satelliteen wieder runter zum reentry zum wieder eintritt.
00:41:31: also das werden halt manche teile oder halt ganz andere sachen die mal machen sollte.
00:41:36: heute viele satelien die hochgehen die haben heute immer noch kein antriebssystem und man braucht antrieb system um ausweichen über zu machen die auch schnell gehen ja.
00:41:48: Und deswegen könnte halt schon heute jeden Satellit mit einem Antriebssystem ausgestattet sein.
00:41:54: Ja,
00:41:55: das wäre auch im Hinblick auf eine mögliche Kollision sinnvoll die dann wiederum mehr Weltraum produziert
00:42:00: genau richtig.
00:42:01: ja.
00:42:01: also die Tatsache dass man Dienste kauft die einem sagen okay, es kommt eine Kollision auf uns zu wir müssen manövrieren aber dann auch die Fähigkeit haben zu haben.
00:42:11: Das sind nur manche von den Sachen die man machen könnte wo wir heute die schon machen könnten und wo die leider nicht gemacht werden nicht von allen leider.
00:42:20: ja.
00:42:21: Ja, das bringen mich zum Schluss noch zu der Gesetzgebung.
00:42:24: Sie sagten gerade ein nationales deutsches Gesetz.
00:42:26: Wir hatten vorhin den Weltraumvertrag von jahrzehntunzeigundsechzig angesprochen.
00:42:29: Das klang so bisschen wie so ein zahnloser Tiger gibt es zwar bei letztlich kann doch jeder machen was er will.
00:42:35: tut sich da etwas?
00:42:36: und falls nicht was müsste sich tun?
00:42:38: im Hinblick auf internationales Reglement?
00:42:41: Ja
00:42:41: also vielleicht bevor wir ganz kurz zu den internationalen gehen ja vielleicht auf nationale Ebene.
00:42:49: Also es gibt zum Beispiel Länder wie Frankreich, die in ihrem nationalen sogenannten French Space Operations Act, die FSOA, gehen so sehr stark auf das Thema Deriberie ein oder sagen wir halt eine von den Ländern, die am stärksten halt auf dieses Problem guckt.
00:43:06: aber es gibt auf jeden Fall National einige Länder, die versuchen das Thema vorwärts zu bringen.
00:43:11: In Amerika ist sogar seit DC hat einen neuen Gesetz rausgebracht, sagen wir so.
00:43:21: Wo es drin steht dass wenn man ein Zertilien in der niedrige Erde umlaufbaren bringt sollte er nach fünf Jahre wieder runter gebracht werden also sogenannten Dispose.
00:43:32: Also heutzutage die Guidelinesagen für zwanzig Jahre und was für mich schon extrem lang ist.
00:43:39: Der Vergleich ist immer ich lasse mein Schrottauto von zwanziger Jahre Ja, vor der Tür stehen oder halt im Straßenwand.
00:43:49: Uff!
00:43:50: Auto funktioniert nicht mehr.
00:43:51: Ich lasse es nicht für den Zwanzigjahr da stehen aber auf fünf wäre absurd.
00:43:55: ja das heißt ich finde es natürlich gut dass die das reduziert haben und jetzt sagen durch ein Gesetz eingebracht haben aber auch fünf ist aus meiner Sicht nicht ambitioniert genug.
00:44:03: Aber es gibt Länder einen Fazit.
00:44:05: was ich eigentlich also der Punkt den ich bringen wollte war Es gibt Länder die tatsächlich durch nationale Gesetzgebung das Thema jetzt wirklich angehen.
00:44:16: Deutschland, wie gesagt noch nicht.
00:44:18: Ich hoffe dass es bald irgendwann soweit ist.
00:44:21: international.
00:44:23: Leider sieht schon ein bisschen anders aus gibt ISO Standards zum Beispiel die sagen was man machen muss ja und wenn man halt natürlich ISO setziert werden will dann muss man halt auch diesen ISO Requirement erfüllen.
00:44:42: Das ist ja klar, wie ich sagte halt mit Agenturen.
00:44:46: die können natürlich das beeinflussen einer durchgreifende internationale Gesetzgebung.
00:44:54: Das wäre schön, ich habe aber keine Lösung wie das zu machen wäre.
00:44:59: Ein Vorschlag den wir eigentlich als Newer Space verfolgen ist... Ich weiß nicht ob Sie das System bei Shippe kennen, der sogenannten Automatic Identification System?
00:45:08: Ja, das IS-System wo man sieht wo ist das Stück und wie heißt es von Wohin kommt das und wohin fährt das?
00:45:13: Genau richtig!
00:45:15: Wir versuchen jetzt, so habe ich es genannt.
00:45:19: Also für Satelliten das sie im Prinzip auch sagen, ich bin hier oder bewege mich und damit ja bevor es überhaupt Regeln gibt dass man wenigstens durch tatsächlich sowas besser eine Idee hat, wer ist wo und wer benimmt sich wo.
00:45:41: Ich glaube das wäre halt schon ein Schritt in der richtige Richtung.
00:45:45: Wobei natürlich wie man es auch weiß bei Schiffe gibt's immer wieder Schiffe die dann doch abschalten ja weil sie wollen nicht...
00:45:52: Ja die Piratenfischer vor Afrika oder so ne?
00:45:55: Ja
00:45:55: genau.
00:45:56: Das sind bösen aber die Mehrheit hat sie
00:45:58: an.
00:45:59: Aber die kann man dann auch wieder finden.
00:46:01: wieso?
00:46:01: Weil dann habe ich erntgebracht uns Bild Ich habe das failen, dass er da ist und dann weiß ich.
00:46:06: Aha!
00:46:07: Dieses Chef standet gerade kein Signal.
00:46:10: Also es heißt aber, dass denn dieses Schiff ein böses Schiff ist.
00:46:13: Man kann und man hat solche Gefahren auch in der Vergangenheit, um solchen Piraten wieder zu finden oder hijacked Schiffe auch wiederzufinden.
00:46:24: Genau also wie gesagt wir versuchen uns auf Industrie Seite ein bisschen anzuschüpfen wie man das machen könnte, wirklich internationalen Gesetzgebung.
00:46:36: Also die Korpos und UN sind dabei aber sehr langsam weil natürlich einfach geopolitisch... Können Sie sich vorstellen dass China sich sagen lässt von Amerika?
00:46:49: Wie sie sich zu benehmen haben in allen stellen mir sehr schwierig vor.
00:46:53: Ja das ist so bisschen die Cruxie wir bei allen über super nationalen Gremien haben.
00:46:59: Man muss zusammenkommen.
00:47:00: Aber die Vorstellung, ich schaue mir immer gerne mal beim Marine Traffic rein.
00:47:04: Das ist ja die Website wo man die Schiffe sehen kann.
00:47:07: Welches Schiff liegt gerade im Hamburger Hafen am Burkhartkei oder so?
00:47:12: Da gibt es vielleicht demnächst sowas wie Space Traffic Borg oder so und da folgt mich dann drauf.
00:47:17: Kann
00:47:17: man genau sehen, wo das der Wetter-Satellit gerade ist.
00:47:20: Genau!
00:47:21: Ja, gut klar.
00:47:22: Also dieses multinationale Abstimmen das ist momentan glaube ich international eh schwer genug in Krisenzeiten.
00:47:29: aber es ist ja finde ich schon mal erstaunlich und auch der positiv dass da eben diese nationalen Gesetzgebung wie zum Beispiel in Frankreich gibt.
00:47:36: was sie da sagt nicht mehr vor um zwanzig Jahre short im All sondern noch fünf.
00:47:42: wir sind am Ende der Zeit stelle ich gerade fest Wie machen Sie dann weiter mit Neurospace?
00:47:48: Was sind denn oder auch an der TUM Was sind Ihre nächsten Schritte natürlich jetzt in Bezug auf den Weltraumsschort?
00:47:54: Ja, also wie gesagt bei der TUM sind wir erforscht.
00:47:59: und dann das Thema Wasser-Elektrolyseantrieb.
00:48:02: Das Ziel ist es tatsächlich auch mit weniger Treibstoffe brauche Sachen die auch wieder Eintritt zu ermöglichen oder wie gesagt, längerfristig tatsächlich diese Kreiswirtschaft im All zu möglichen.
00:48:15: Also und dann werden wir halt demnächst tatsächlich hoffentlich in eine Demonstration reingehen und vielleicht in den nächsten ein zwei Jahre, da werde ich auch mal das Ganze demonstrieren.
00:48:24: also da bin ich schon sehr, sehr gespannt weil ich auch sehr fest an die Technologie glaube.
00:48:29: Ich gucke mir aber auch und es ist halt sowohl an der TU als auch mit Nearestase, wie weit wir dann halt diese ganze Technologie zusammenbringen können um den automatisierten und irgendwann einen autonomen Betrieb von Satelliten zu ermöglichen.
00:48:45: Wieso?
00:48:45: Weil heutzutage... Wir haben immer noch sozusagen den human in the loop.
00:48:50: Ja, das ist noch nicht mal der Human on the Loop sondern wirklich die Human in the Loop.
00:48:54: Der Mensch hat ein Liftfinger dazwischen ja wohl?
00:48:56: Genau.
00:48:56: also der Mensch ist total Teil von dem Betrieb und das ist zwar schön weil wir halt eben... Das sind die Menschen die wir gerade machen.
00:49:07: aber wenn ich etwas anbieten möchte was resilient ist und auch sehr schnell reagieren muss dann ist das nicht immer hilfreich, weil wir können halt als Menschen erstmal muss die Information erst mal kommen.
00:49:18: Dann müssen wir jetzt positieren on-ground.
00:49:21: Da muss dann die Informationen wieder hochgehen und als Befehl zu den Satelliten.
00:49:25: Und dass es in meisten Fällen geht, aber in vielen Fällengeht das dann halt irgendwann nicht.
00:49:31: Wenn's richtig brennt, muss man wirklich sehr schnell reagieren.
00:49:35: Deswegen wäre es gut und wichtig, dass die Satellitenselbst Unter manchen Bedingungen selbst an den Scheiden, die bringe ich mich aus einer Gefahrensituation raus.
00:49:47: Natürlich kann man das Ganze auch verwenden, um einen profitabeleren Betrieb vor Zetteliten, der selbst seine eigene Mission optimiert.
00:49:56: Das ist natürlich auch das Schöne.
00:49:59: Aber es gibt dann den Aspekt wie kann ich mich automatisch aus einer Gefahrensituation rausbringen?
00:50:04: Und das ist ein bisschen wo die Reise hingeht für mich auf wieder längerfristige Perspektive genauso wie ein autonomes Auto.
00:50:14: Ich muss erst mal wissen, was um mich herum passiert.
00:50:17: Bevor ich überhaupt der Autonom fahren kann und ich muss natürlich ein gutes Trilwerk haben, um dann halt auch entsprechend das zu ermöglichen.
00:50:27: deswegen die zwei Bausteine sind für mich ganz wichtig Mobilität und Wahrnehmung und Verständnis von meiner Umgebung zusammenbringen, damit wir dann wie gesagt einer automatisierten und letztendlich autonomen Betrieb von Satelliten ermöglichen können.
00:50:46: Das ist ein bisschen so wo die Reise hingeht.
00:50:48: Ja interessant da sind wir beim hochautomatisierten Fahren noch plötzlich wieder sehr auf der Erde gelandet Auf der Autobahn oder im All.
00:50:56: Ja, ich danke Ihnen sehr!
00:50:57: Vielen Dank, dass Sie uns die Zeit geschenkt haben.
00:51:00: Danke Ihnen auch für das sehr interessante Gespräch.
00:51:04: Wer noch mehr über spannende Raumfahrt und Astronomie-Themen erfahren will, sollte einen Blick in das aktuelle Heft von Bilderwissenschaft werfen.
00:51:12: Darin berichten wir über das höchstgelegene Radioteleskop der Welt.
00:51:18: Astronomen wollen damit besser verstehen, wie die ersten Sterne und Galaxien nach dem Urknall entstanden sind.
00:51:25: In der Augustausgabe und online auf wissenschaft.de findet ihr außerdem ein Schwerpunktthema über Bienen und Wespen – so lästig diese Insekten beim Sonntagsfrühstück auf dem Balkon oder im Garten auch sind!
00:51:37: So wichtig sind sie fürs Bestäuben und ihr Artenvielfalt.
00:51:40: Den Link zu den Artikeln gibt's in den Show Notes.
00:51:43: In der nächsten Podcastfolge spreche ich dann mit Johann Klages über die Grüne Antarctis.
00:51:49: Über Feedback freuen wir uns jederzeit, melde euch gerne per Mail oder über Instagram.
00:51:54: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
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