Folge 28: Dopamin – mehr als ein „Glückshormon“
Der Neurowissenschaftler Wolfram Schultz erforscht an der University of Cambridge das Belohnungssystem im Gehirn. Wann feuern Neuronen – und wie motivieren sie unser Verhalten?
Der Neurowissenschaftler Wolfram Schultz erforscht an der University of Cambridge das Belohnungssystem im Gehirn. Wann feuern Neuronen – und wie motivieren sie unser Verhalten?
Die biologische Vielfalt von Bodenlebewesen ist enorm – und für den Menschen überlebenswichtig. Denn gesunde Böden liefern unsere Nahrung. Nico Eisenhauer von der Universität Leipzig weiß, wie wir Problemen wie Erosion begegnen und unsere Böden fit für die Zukunft machen können.
Künftig sollen Sensoren Krankheiten wie Krebs am Geruch erkennen und Umweltgifte erschnüffeln. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes erklärt, wie weit die künstlichen Nasen bereits entwickelt sind und welche technischen Hürden es noch zu überwinden gilt.
Immer mehr Menschen sprechen über Neurodivergenz. Was hat es mit den zunehmenden Diagnosen von ADHS und Autismus auf sich? Welche Rolle spielen soziale Medien zwischen Aufklärung und Fehlinformation? Der Psychologe und Neurodiversitätsforscher André Zimpel ordnet ein.
Wie gelingt es, nicht nur länger, sondern vor allem länger gesund zu leben? Björn Schumacher vom Institut für Genomstabilität bei Alterung und Erkrankung an der Universität zu Köln erklärt, welche Rolle das Erbgut und unser Lebensstil dabei spielen.
Im Gespräch mit dem Biochemiker und Vizepräsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Peter Seeberger blicken wir auf die wichtigsten Entwicklungen des Jahres zurück: Was waren erfolgreiche Innovationen im Bereich Technologie? Welche neuen Erkenntnisse aus der Medizin sind zukunftsweisend?
Warum führen wir Kriege, wenn wir doch Frieden wollen? Was bringt Menschen dazu, andere Menschen zu töten? Der Verhaltensforscher Carel van Schaik zeigt auf, unter welchen Bedingungen es in der Menschheitsgeschichte zu Mord und Totschlag kam. Und wie wir Kriege in Zukunft verhindern können.
Bei der Klimakatastrophe vor 252 Millionen Jahren starb ein Großteil der Pflanzen- und Tierwelt aus. Wie entwickelten sich die Ökosysteme im Wasser und an Land fortan weiter? Besonders die Saurier waren erfolgreicher denn je, erzählt Paläontologe Raphael Moreno vom Naturkundemuseum Stuttgart.
Als Energiequelle ist Zucker lebensnotwendig, im Übermaß kann er krank machen. Deshalb untersucht die Chemikerin Carina Mack am Max Rubner-Institut Lebensmittel und auch Bioproben wie Speichel oder Blut auf Zucker. Dieses „Zuckerprofiling“ soll zum Beispiel dabei helfen, Erkrankungen wie Diabetes noch früher zu erkennen.
Mit hoher Geschwindigkeit entwickeln private Unternehmen neue Antriebs- und Satellitentechnik – auch in Deutschland. Der Luft- und Raumfahrtexperte Stefanos Fasoulas von der Universität Stuttgart spricht darüber, was in den kommenden Jahren im Orbit schweben wird und wozu die Technologien dienen.
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